| Die Truhe, ein Moebel aus der Renaissance in Ausstellung in der Akademie von Florenz |
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Durch die Heirat kam die Truhe in die Familie. Die zukuenftige Braut musste sie in die Familie mitbringen, worin ihre saemtliche Aussteuer enthalten war : Geld, Bettwaesche, Stoffe fuer Kleider und alles was man dachte, dass es gebraucht werden koennte. Je reicher eine Familie war, desto vollkommener war auch die Aussteuer. Die Truhe hatte verschiedene Funktionen. Vor allem war es auch eine Art und Weise um zu zeigen wer man ist und was man hat. Die Truhe war dekoriert, bemalt, mit Intarsien geziert usw. Auf alle Falle war es ein wertvolles Stueck , denn am Hochzeitstag war vom Haus der Braut zum Haus des Braeutigams der Umzug und die Truhe war ein Symbol des Reichtums der Familien welche sich vereinigten. Zu Hause stellte man die Truhe ins Schlafzimmer, wo sie als Schrank diente. Die hohen Schraenke gab es schon, aber sie wurden fuer die Waffenablagerung benutzt und standen meist im Speisesaal oder in der Kueche. Nicht zuletzt war die Truhe auch eine Quelle von familaeren Inspirationen, denn oft wurden auf der Truhe mytologische oder heilige Szenen abgebildet, welche die weiblichen Tugenden der Frauen dieser Familie hervorhoben. Es handelt sich um wertvolle Kunstmoebel und lohnt sich deshalb, die Austellung (geoffnet bis 2. November) zu besuchen, welche in der Accademia-Gallerie stattfindet. Das Hotel Kursaal & Ausonia befindet sich mit nur 5 Minuten Fussweg vom Museum entfernt und wenn Sie wollen koennen wir Ihren Eintritt vormerken lassen, so koennen Sie ein Stueck der haeuslichen Renaissance mit seinem Symbol “der David von Michelangelo” geniessen. |










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