Florenz Hotel
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Die Fahnenschwinger und Florenz


Bei allen groesseren florentinischen Feierlichkeiten gibt es eine besondere Attraktion und Freude durch das Auftreten der Fahnenschwinger.
Es ist wirklich ein besonderes Erlebnis die Fahnen schwingen zu sehen und deren Spiele in der Luft zu verfolgen.
Zu beginn war das Fahnenschwingen sicher von militaerischer Herkunft. Die Fahnen hatten immer einen Ehrenplatz in der Armee, sie repraesentieren den Staat, die Stadt oder die Gemeinde.
Die Truppen auf dem Feld orientierten sich je nach deren Bewegungen (Befehle). Die Fahne verlieren  oder sie dem Feind abtreten muessen,  ist ein grosser Misserfolg und eine schmachvolle Niederlage.

Der Fahnenschwinger war also eine Hauptfigur bei jedem Kampf. Um das besser zu begreifen, errinnern wir an die Wichtigkeit, welche heutzutage der Fahnentraeger bei sportlichen Ereignissen hat, besonders wenn sie auf internationaler Ebene abgehalten werden, er ist immer der Beste seiner Mannschaft.
Die Fahne wurde aber auch bei Festen, beim Empfang glorreicher Truppen geschwungen, wie auch bei mittelalterlichen Spielen und in der Rennaisance.
Die Fahnen begleiteten die Ritter zusammen mit den Trommeln und den Clarinen, sodass es immer ein besonderes Ereignis war.
Die florentinische Tradition wollte, dass auf jeder Fahne das Zeichen einer der 16 existierenden Ministerien abgebildet sei, welche in der florentinischen  Republik vom XVI  Jhrt.herrschte,  aber seit 2002 wurde beschlossen, dass nur die 8 wichtigsten beibehalten werden.
Das naechste Fest mit hystorischem Umfzug und den Fahnenschwingern wird zur Gelegenheit  des Patrons von Florenz, hl. Johannes der Taeufer, am 24 Juni gefeiert.
Kommen Sie und sehen sie sich diesen Umzug an, Sie werden bestimmt nicht enttaeuscht sein.

Die heutige Entwicklung der Fahnenschwinger besteht darin, dass die historischen und tradizionellen Figuren nachgeahmt werden. Es wird so dargestellt, dass auch heute noch  ein Ritter oder ein Diener aus der Rennaisance die Zeichen verstehen und nachahmen koennten.