| Die Opera in Florenz |
![]() Im 14.ten und 15.ten Jhd. war Florenz auf ihrem Hoehepunkt an Groesse und Erfolg. Es ist die wichtigste Stadt, eine schoene Weltstadt und beherbergt in seinen Mauern viele ungemein inteligente Menschen, vielleicht die interessantesten der Epoche. Man koennte sagen, dass die GROSSEN in dieser Zeit entweder in Florenz geboren sind, oder sie haben sich dort zusammen gefunden um das besondere Fluidum einzuatmen. Florenz war die Wiege der Malerei, der Skulptur, der Architektur, aber auch vieler anderer Kuenste welche in Florenz geboren wurden. Auch neue moderne Wissenschaften und neue Experimente beginnen mit Galileo Galilei, wenn er auch in Pisa geboren ist, so arbeitet unter der Aufsicht der Medici und wird von denen grossgezogen. Aber auch die lyrische Oper ist florentinisch. Bis Ende des 15.ten Jhd. war es der Madrigal, eine Zusammensetzung aus Tanz, Poesie, Theater und Liedern, welche exklusiv nur in Privathaeusern aufgefuehrt wurden. Im 1589 zur Hochzeit des Ferdinando II. De Medici mit Vittoria della Rovere wurde ganz was Neues inszeniert “La Pellegrina” (die Pilgerin), ein Stueck, welches zum Teil gesungen und zum Teil rezitiert wurde, und nur einige Momente waren fuer das Orchester bestimmt. Weiterhin wurde 1590 das Kammerorchester dei Bardi gegruendet, sie bestand aus einer Gruppe von Freunden mit Musikern und Poeten, wie Vincenzo Galilei (Vater des Galileo), Giulio Caccini und Piero Strozzi. Der Zweck dafuer war um die griechischen Tragoedien mit feiner Musikbegleitung neu zu interpretieren. Jacopo Peri liess sich von den Bardi inspierieren und nach seinem Werk “die Daphne” 1594 (dieses Werk ging verloren) komponierte er 1600 in Zusammenarbeit mit Caccini und fuer den Text mit Rinuccini die Musik “Euridice” um die Hochzeit von Maria de Medici mit dem Koenig von Frankreich Heinrich den IV. zu feiern. So entstand 1600 die erste Oper welche im Koenigshaus der Medic, Palazzo Pitti in Florenz aufgefuehrt wurde. Also ist es kein Zufall dass alle Musik in italienisch geschrieben wurde, odernoch besser, in volkstuemmlichem florentinisch. |










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